Über uns

Wie alles begann
Der erste Anstoß zur Initiative Essbares Bad Kreuznach kam vom evangelischen Ausländer-Pfarramt und der evangelischen Jugendarbeit, die einen Vortrag über die Initiative Essbares Darmstadt organisiert hatten.  Dieter Krellmann war aus Darmstadt herüber gekommen und berichtete aus erster Hand, wie der Traum von einer gesunden, bunten und allseits gemießbaren Stadt in Darmstadt umgesetzt wird.

Dem Jugendreferat und dem Pfarramt für Ausländerarbeit im Kirchenkreis An Nahe und Glan war es wichtig, einen ökologischen und sozialen Umbau der Stadt Bad Kreuznach anzuregen und mitzugestalten.

Danach haben sich gut drei Dutzend Kreuznacher Bürger in mehreren Einzelgruppen zusammengefunden und legen an verschiedenen Stellen in der Stadt Beete mit Blumen, Obst, Gemüse und Kräutern an und pflegen diese Flächen.

Das ist ein bürgerschaftlicher Beitrag, unsere Stadt schön und lebenswert zu erhalten.

  • Ungenutzte (manchmal häßliche) Flächen neu beleben
  • Das alte Wissen der Bauerngärten im Alltag erlebbar zu machen
  • Kreuznacher Bürger im Stadtteil verbinden
  • Brücken zwischen den Kulturen bauen
  • Ein gutes Gespür entwickeln für unsere Lebens-Mittel
  • Geminsam schöpferisch sein und Neues gestalten

Die Stadtverwaltung hat die Idee von Beginn an unterstützt und grundsätzlich zugesagt, die Flächen unentgeltlich zur Verfügung zu stellen.Das Grünflächenamt unterstützt die Initiative auch mit Gartenerde, Wasser und einer helfenden Hand. Danke dafür.

Gefördert wird die Initiative von „Kreuznach für Vielfalt“

Urbane Gärten – Orte der Begegnung, des Lernens und des Experminentierens
Wie es weitergeht? Das entscheiden die Bürger gemeinsam. Die Initiative Essbares Bad Kreuznach lebt vom Engagement, der Begeisterung und der aktiven Mitarbeit der Kreuznacher Bürger. Sie entscheiden darüber, wie bunt, blühend und genießbar unser Kreuznach in Zukunft sein wird.

In „urbanen Gärten“ wachsen nicht nur Gemüse, Kräuter, Früchte und Blumen. Gärtnern in der Stadt folgt verschiedenen Bedürfnissen: sich stärker in den öffentlichen Raum einzubringen, den eigenen Lebensraum attraktiver zu gestalten und sich besser um die eigene Ernährung zu kümmern. Hinzu kommen Umweltbildungsinteressen oder pädagogische Einrichtungen, die ihren Kindern gerne beibringen, wo unsere Nahrung herkommt. Urbane Gärten dienen als Orte der Begegnung, der Kommunikation, des Lernens und des Experimentierens. Nach dem Motto „Liebe deine Stadt“ schaffen wir Angebote zur Identifikation, Mitgestaltung und Verantwortungsübernahme im eigenen Lebensraum. Dabei trägt die Verantwortung im Gemeinwesen zum Erhalt und zur Weiterentwicklung einer demokratischen Gesellschaft bei.